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Drittes Kapitel.
nisch-organischer Proceß, dort ein mechanisches Durch-schwitzen Statt. Daher, je unvollkommener diePflanzen sind, desto mehr fällt das Organische mitdem Mechanischen zusammen. Moose leben scheinbarwieder auf, wenn sie angefeuchtet werden, vollkom-mene Pflanzen aber nicht.
Wenn nun der Forttrieb der Säfte in dem Zell-gewebe auf die angegebene Weise geschieht: so muß erin der lebenden Pflanze bald sehr schnell, bald abcräurßcrft langsam erfolgen, nachdem die Lebensthätigkeitstärker oder schwächer wirkt. Im Winter ruhen dieSäfte des Zellgewebes ; wenigstens ist ihre Bewegungäußerst langsam. Bey wiederkehrender Wärme erfolgtdie Bewegung mit großer Schnelligkeit, die Absonde-rungen gehen eben so rasch von Statten; sie bewegensich nach allen Seiten, und keineswegcS zu gewissenZeiten aufwärts, zu andern abwärts.
In dem Parenchym ist dieBewcgungder Säfte am langsamsten, ohne bestimm-te Richtung; in den gestreckten Zellenaber erfolgt sie periodisch aufwärts;nirgends im Zellgewebe beständig ab-wärts. Diesen Satz stellen wir einstweilen ohneBeweise hin, die erst in der Folge gegeben werdenkönnen.
§. 16.
Lücken de< Zellgewebes. Sasthalter. Lustbchülter Rubolphi's.
So rasch die Bewegungen der Säfte im Zellge-webe zu gewissen Zeiten sind, so schnell wächst das
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