Drittes Kapitek.
vasa peeulinria. Die erste Klasse liegt ganz lockerzwischen Oberhaut und Rinde, nicht in gerader, son-dern gebogener Richtung, oft über und unter einanderverschlungen. Durch das Mikroskop wird man anihrem äußern Umfange Drüsen gewahr, welche ver-muthlich den Saft absondern, den sie führen, und dieGange selbst erscheinen zellig, oder mit Zwischenwän-den versehen. '?) Diese ganze Darstellung paßt abervielmehr auf die gestreckten Zellen der Rinde, als aufdie Saftgänge. Die vorgeblichen Drüsen sind Resteder anhängenden Niederschlüge der Rindensäfte. Diezweyte Klasse sind nun die eigentlichen Saftgänge, wel-che Hill vortrefflich aus der morgenländischen Fichtebeschreibt und zeichnet. '^) Sie sind mit andern vielfeinern Gefäßen umgeben, welche die Haut jenerGänge bilden. Diese Art hat er an mehrern Ortenaus dem Lerchenbaum und der klialeenktiÄ volukilisgezeichnet. ") Die dritte Klasse entlehnt er aus demHolze der ?isoi<11n , in dessen Bast sie
hochroth erscheinen, und sich von den äußern großenSaftgänge» sehr deutlich unterscheiden; auch lassen siesich von den Bastfasern leicht absondern und besitzeneine eigene feste Haut, an welcher der rothe Saft sofest hängt, daß die Auflösung von Weingeist ihn insechs Jahren nicht verändert. '^) Die letzte Klasseenthält nun offenbar nicht die eigentlichen Saftgänge,
(!c>nsuucüo» vk liinksr, 76. pl, n.
14) Das. p- 79- 12 .
15 ) Das. k>l. Z 2 . z6.
r6) Das. ?. 84- 87- p>. IZ.