iz2 Viert.Kap. Von denSchraubengängen
Link trug die Meinung vor, daß die Fasern,trotz ihrer geringen Breite, doch nach dem Kanal zuoffen und einer Schraubenmutter gleich ausgehöhltseyen, damit sie die Säfte führen könnten. > DieTäuschungen, daß sich ein spiralförmig gewundenerFaden in einer Röhre befinde, oder umgekehrt ein zar-tes Gefäß sich um eine Röhre wickele, rühren von die-sen nach innen vortretenden Rändern des gewundenenBandes her. ^ Noch neuerlich suchte er diese Mei-nung zu bekräftigen; doch ist das von ihm angeführteBeyspiel eines spiralförmig gewundenen Metalldeahts,welcher Flüssigkeiten aufnehme, selbst gegen jene Mei-nung ; denn hier sind keine ausgehöhlte Bänder.
Rudolphi bcstreitet mit mehrern Gründen dieMeinung, daß die Fasern hohl seyen; besonders stü-tzet er sich auf das Aufsteigen in Treppengängen (undpunktirten Gefäßen Taf. IV. Fig. 17.), wo die Fasernschon mit einander verwachsen seyen und dennoch inder Wand die gefärbten Flüssigkeiten aufsteigen. b°)Eben derselben Meinung sind Wirbel, b') Trevi-ranus^) und Bern hardi.
77) Römer'S Archiv für die Bot. B. 4 - 7 -
78 ) Grundl. 48.
79) Nachtr. 10. ir.
So) Anat. der Pfl. 195. f.
2>) vrAs'r. i, 66^
Sr) Dom inwend. Bau, 41.
Sz) A. a. O. 40.