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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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134
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iZ4 Viert. Kap. Von den Schraubengänge«

und am feinsten bis Linie) die aus dem kei-menden Waizcnkorn. (Taf. X. Fig. 52.)

Wie es noch feinere giebt, die sich, bey gewöhn-licher Vergrößerung (aoomal im Durchmesser) kaummehr erkennen lassen, so giebt es auch, obgleich sel-ten, weitere, als Linie. Dieser Durchmesser bleibtsich in demselben Kanal fast überall gleich; wenigstenskann man keine merkliche Verengerung beym Aufstei-gen des Kanals gewahr werden. Daher ist Nazi n'SMeinung, 85 ) daß sich diese Kanäle kegelförmig ver-engen müssen, als willkürliche Hypothese zu verwer-fen. Wo hingegen Knoten oder Theilungen desStammes sind, überhaupt wo neue Theile entstehen,entspringen auch neue Schraubengänge von kleineremDurchmesser, bis die in der Blume und ihren Theilengewöhnlich die kleinsten sind.

Dies führt nun schon von selbst auf die Theilungdieser Kanäle. Ich habe niemals gesehen, daß einSchraubengang sich in Aefte zertheilt hätte. Da nunaber die ganzenBündel sich scheinbarer Weise zeräfteln,besonders in den Blattrippen und Venen: so frägtsich, wie dieses zusammen hängt. Wenn ich meinenAugen und dem Blicke derer, die mit mir seit vierzehnJahren beobachtet haben, trauen darf: so entstehenüberall, wo sich die Schraubenbündel zu theilen schei-nen, aus dem gedrängten Zellgewebe, welches sie um-giebt, neue Schraubengänge, wie Taf. VIII. Fig. 40.

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iu-scre-. 17^. 8. übers. im Hainb. Magaz. 4,

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