iz6 Viert. Kap. Von den Schraubcngangcn
Recht, wenn sie auf diesem Vergleiche bestehen,den wir nachher in anderer Rücksicht benutzen werden.Der Hauptunterschicd der Vcrthcilung der Nervenund der Gefäße besteht darin, daß die Wände derStämme der letztern wirklich eine Continuilät mit denWanden der Zweige bilden, dagegen die Fäden, diezu einem Nervenstrang gehören, bloß zu dem andernStrang übergehen und durch die beständige örtlicheAbsonderung aus der begleitenden Gefäßhaut immerneue Stränge erzeugt werden. Eigentliche Zusammen-inündung kommt sonach bey den Nerven so wenig alsbey den Schraubengängen vor.
In neuern Zeiten haben Comparetti undBernhardt diese Zeräftelung der Schranbcngängebehauptet. Comparetti nimmt eine so starke Zer-ästclung der Schraubengänge an, daß er von ihnensogar die Scheidewände des Zellgewebes herleitet. ^')Wo ein Zweig abgeht, sagt Bernhardt, da verästi-gen sich auch die Gefäße; sie theilen sich so, daß dieZweige der Theilung noch genau an einander liegen,oder sich nur in einem kleinen Winkel von einanderentfernen; daher diese Trennung etwas schwer zu be-obachten ist, und von einem Anfänger in dergleichenUntersuchungen nicht erkannt werden wird. Er legtauf das Zusammenmündcn der Gefäße in den Knotenein großes Gewicht, um zu erläutern, wie die Pflanr
89) Oi„. «te vL5>s plane, p, 2r. ( 1 /aj. »t! Viaär. 177g.)
po) Dichat allg. Anatomie, I. zoz.