und ihren Abänderungen. H. 2 r. i z?
zen sich so sehr zeräfteln, ohne beträchtlich an Dickeabzunehmen.
Ich weiß nicht, ob man Link und mich fürAnhänger in dergleichen Untersuchungen zu halten be-rechtigt ist; aber das weiß ich, daß wir beide niemalseine wahre Zerästelung eines Schraubengangeö gesehenhaben; eben so wenig als es Bernhardt gelungenist, meine und Li n k's Beobachtungen ron dem Anle-gen neuer Schraubengänge an die alten zu bestätigen.Link erklärt Bernhardts Idee für Folge einerTäuschung, und hat das Anlegen neuer Schraubengän-ge an die alten, oder, wie er sich ausdrückt, die Ein-impfung derselben recht artig dargestellt. Ru-dolphi giebt zu, daß eine wahre Zerästelung, wiebey den Gefäßen der Thiere und auch in den Tracheender Jnsectcn, in keinem Pflanzen-Gefäße vorkomme.Anastomoscn und Zerästelungen müßten vielmehr sogedacht werden, wie bey den Nerven, und wie Grewund M 0 ldenhawer es vorgestellt hätten. Ausder Balsamine bildet er eine solche ab, wie ich sie oftgesehen, wo es scheint, als ob sich der Stamm ei-nes Schraubengangeö theilte, aber wirklich legen sichdie neuen nur an die alten an. Daß in den Blätterndie kleinen Spiralgefäße wirklich zusammen münden,schließt Rudolphi daraus, weil die gefärbte Flüs-sigkeit sich von einem in das andere ziehe. Allein
92) A. O. S. 31. zr.
93) Grundl. 62. 63. Taf 2. F. 19.
94) Anat. der Pfl. 177. roz.