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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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138
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iz8 Viert..Kap. Von den Schraubengangen

auf diese Versuche können wir uns gar nicht verlassen,wie ich in der Folge noch zeigen werde.

Mirbel hat neuerlich eine gute Abbildung einerscheinbaren Zerastelung der Schraubengänge aus derOrLeaeiiL rellexg gegeben.

§. 22 .

Von den TrepxengLngen.

Eine mit den eigentlichen Spiral-Gefäßen verrwandte Form zeigt sich häufig in den Gewächsen, wel-che dicTreppenform genannt wird, weil sie scheinbarerWeise einen Kanal mit Qucerstrichen darstellen, diezwar gewöhnlich so fein sind, daß man sie nur alskurze dunkle Linien erkennen kann. (Taf. VI. Fig. z i.)Aber in manchen Gewächsen, dem Sassafrasholz, der^.ristoloelila 8iptao und der Datrirg Hula(Taf. IV. Fig. 20. Taf. IX. Fig. 44.), wo sie vo» be-deutender Größe sind, zeigen sich jene Queerftriche dochganz deutlich als Queeröffnungen, was man nicht al-lein an dem Rande des Kanals durch die Einschnitte,die er erhält, sondern auch daran erkennt, daß, wennnur eine Wand des Gefäßes da liegt, das Licht durchdiese Oeffnungen offenbar durchscheint. Es ist miralso »»bezweifelt gewiß, daß die Queerftriche Ocffnun-gcn sind. Daß ihre feinen Ränder, wenn sie einanderberühren, aber auch wenn sie von einander klaffen,dunkler erscheinen, als die übrige Haut, ist eine ganznatürliche Folge optischer Gesetze.

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