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der Triebe glaube die eigenthümlichen Safte aus denOcffnungen der Schraubeng nge fließen gesehen zu ha-ben : so sey dies Täuschung ; nicht diese, sondern die inihrer Nahe liegenden eigenthümlichen Saftg nge unddie Bastzcllen seyen es, die hier sowohl als beym Blu-ten des Wcinstocks den Saft von sich geben. DieMeinung, daß die Schraubengänge bloß Luft führen,beruht, nach Bernhardi, auf eben so schwachenGründen; wenigstens ist Coulomb's Versuch höch-stens ein Beweis, daß irgendwo, von außen oder voninnen, Luft zu dem Safte andrang und dies Geräuschveranlaßte. Das Aufsteigen der Luftblasen, unter derGlocke der Luftpumpe und unter Wasser, beweiset zuviel, und darum nichts. Denn man sieht, obgleich nichtimmer in der Menge, aus allen rein zelligen Theilenauch Luftblasen hervorkommen. Bernhardi ge-steht, daß wir nicht mit Bestimmtheit wissen, welcheStoffe diese Kanüle führen, und ob sie nicht zu ver-schiedenen Zeiten einen verschiedenen Gehalt haben.Aber das hält er für gewiß, daß sie die längste Zeitihres Daseyns mehr Luft oder Dunst als Saft führen.
Treviranus schloß aus seinen oben ange-führten Versuchen, daß die großen Gefäße des Holz-körpers niemals tropfbare Flüssigkeiten führten; auchin Dampfgestalt können die Säfte nicht aufsteigen, weilder dazu erforderliche Grad der W)rme fehlt. Esbleibt also nichts übrig, als ihnen das Geschäft, Lustzu führen zu überlassen: es soll, nach Treviranus,
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