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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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172
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172 Viert. Kap. VondenSchraubengangen

luftförmigcs Wasser seyn; '*) allein darunter kann ichwenigstens nichts anders als Dunst oder elastischeFlüssigkeiten versrehn, wogegen immer der vorige Ent-wurf bleibt. Die achten Schraubcngänge haben, wieTr. meint, eine ähnliche Bestimmung, obgleich in ih-nen die farbigen Flüssigkeiten nicht so leicht aufsteigen,als in den großen punktirlcn Gefäßen; daß die ächtenSpiralgänge nicht unumgänglich nothwendig zumWachsthum seyen, glaubt Tr. aus dem Erfolg eines Ver-suchs schließen zu können, wo er den ganzen Kreis vonachten Schraubengängen unmittelbar am Marke aus-schnitt und der Trieb dennoch fortfuhr zu wachsen.

Nach Mirbel sind die Spiralröhren eigentlicheSaftgefäße; 7«) auch Link findet die Meinung amwahrscheinlichsten, daß sich in den Windungen der Fa-sern selbst die Säfte aufziehn. Er glaubt, daß Cou-lomb's Versuch dafür spreche, weil nur in der Nähedes Markes die ächten Schraubcngänge zu findenseyen. 7?) Allein, es beweißt nur, daß die Saftröhrcnin der Nähe des Markes liegen ; ob dies Schrauben«gängc seyen, ist damit noch nicht ausgemacht. Wennes wahrscheinlich ist, daß die Baströhren die Saftgängein der Nähe der Schraubcngänge sind; wenndie letztern wirklich Luft erhalten: so ist das Ausfließendes Saftes und das Geräusch dabei auch erklärt.Link hat viel zu richtiges Urtheil, um die Schwierig-keit nicht zu fühlen, die sich der selbst von ihm ange«

75) Vom inwend. Bau, S. 10Z. f.

76) ve'gek. I, x. 70. Lxxo,ir. er äst. x. 88-

77) Grundl. S. 71. f.