und ihren Abänderungen. H. 26. 17z
daß sie bei vollkommenen Pflanzen im Umkreisezwischen Rinde und Mark stehen und immer in ihrerNahe die gestreckten Zellen, die eigentlichen Saft-röhren haben;
daß sie sich desto mehr verviclf'ltigen und verfei-nern , je mehr Flache die Pflanze dem Licht und derLuft in Blättern und Blüthen darbietet;
daß selbst ihre spiralförmige Bildung auf einenimmer ausgeglichenen und wieder erneuerten Kampfdes Lichts mit der Materie hindeutet;
daß ihre spatere Formen, die Lreppengange undpunktirten Röhren, wieder eine Annäherung an dieZeitform durch die Slricturcn der erster« und durch diescheinbaren Scheidewände der letzter« zeigen;
bedenken wir alles dies: so wird die BehauptungOken's, daß die Schraubcngänge eine höhere Bedeu-tung haben, daß sie das Lichtsystem der Pflanze sindund daß ihre Funktion die polarisirende ist, dadurchfast zur Gewißheit erhoben.
Niemand kann in Abrede seyn, daß das Lebender Pflanzen auf einer niedern Stufe steht; daß sie,an den Boden gefesselt, zur Sonne emporstrebend, denbeständig ausgeglichenen und immer wieder erneuertenKampf des Lichts mit der Materie andeuten; daß sichalso, wenn dieser Kampf vorherrschend wird, dieselbedurch eine bestimmte Urform ausdrücken muß. Wirkennen aber, außer dem Zellgewebe, keine andere Ur-form, als die Schraubenform, die sich auch äußerlich
80) Lehrb. der Natur - Philos. II- S. 50 — 56.