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und ihren Abänderungen. §.26.
in vollkommener» Pflanzen desto mehr, je zusammengesetzter der Bau der letzter» und ;e stärker die bevor-stehende Entwickelung der Theile ist. Die Schrauben-gänge, dem Einflüsse des Lichts besonders unterworfen,sind die Organe der Reizbarkeit und theilen diese denbenachbarten Luftröhren mit. Daher nehmen sie auchfremde Säfte auf; nicht, weil sie im natürlichen Zu-stande Säfte führen, sondern weil sie, als die reizbar-sten Organe, von fremden Dingen am ehesten angegrif-fen werden. Uebrigens sahen wir, daß eben so oftbloß die punktirten Röhren und die Baströhren ge-färbt werden, als die ächten Schraubengänge. Daßdas Parenchym nicht die farbigen Säfte aufnimmt, istganz begreiflich; denn seine Functio» ist von der Ver-richtung der gestreckten Zellen ganz verschieden. (§. 15.)
Es ist, als ob man schon früher die Wahrheitgeahnt hätte. Grew sagt: Die Spiralfasern wen-den sich in der Wurzel von Westen nach Osten, in demStamme nach dem Lauf der Sonne, von Osten nachWesten. 2 ') Wenn Muskel behauptet, hje Spi-ralfasern seyen bloß unentwickelte, zusammen gerollteund dadurch elastisch gewordene Fasern: so liegt dieseran sich falschen Idee doch die wichtige Wahrnehmungzum Grunde, daß die Schraubengänge die Entwicke-lung der Theile befördern. Wenn ich sonst behauptete,diese Organe seyen die Werkzeuge des Wachsthums unddes Triebes der Säfte: so hatte ich freylich davon eine
1) c.x. 74.
S2) l.. c. vol. I. p. 67. Eben so Mayer (me'm. cl, l'sc.
<ls Berlin' LNN >788' >789- p. 82 -)
8Z) Anleit. I. E. 114.