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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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178
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Fünftes Kapitel.

etwas mechanische Vorstellung; aber ich fühlte dochschon, daß die Natur durch Entwickelung dieser zwey«ten Urform die höhere Thätigkeit habe andeuten wollen.

Fünftes Kapitel.

Von der Oberhaut.

Dilvung und Beschaffenheit der Oberhaut.

wir das

Zellgewebe und seine Wände richtig

angesehen: ,so werden wir auch die Bildung und Be-schaffenheit der Oberhaut nicht unrichtig beurtheilen.Denn die letztere wird augenscheinlich fast überall vvmZellgewebe gebildet, und zeigt ihren zeitigen Bau beyjeder nähern Untersuchung. Die mehremheils durch«sichtigen Wände der Zellen lassen oft sehr leicht den in-nern Gehalt durchschwitzen, ohne besondere Oeffnun-gen oder andere Werkzeuge zu haben; auch saugen sieohne die letzter», Feuchtigkeiten ungehindert ein. (§. 15.)An andern Stellen sind sie mit körnigen Niederschlügendicht bedeckt, welches besonders in manchen Moos-blättern (Taf. ill. Fig. 12.) und in den Najaden derFall ist. An noch andern sind die Wände der Zellenin der Oberhaut dichter, mit faserigem Gewebe un-ordentlich durchzogen, und scheinen weniger Gemein-schaft mit der Luft und dem Wasser zu gestatten; wie«s z. B. auf der Oberfläche der meisten Blätter derFall ist. Auf der untern Fläche dagegen und an den