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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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182
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Fünftes Kapitel.

ten, Citronen und mehrern immer grünen Bäumen.Man kann ihren Längen-Durchmesser mir der Einfas-sung auf/ö, den Querdurchmesser auf ^0 Linie schätzen.Allein häufig kommen sie auch so klein vor, daß sie-z-^Linie im Durchmesser betragen. Wo sie eine bedeutendeGröße haben und also weniger auf derselben Flachestehen, da kann man 120 auf eine Quadrat. Linierechnen, sehr oft bis 500— 600.87)

Es ist merkwürdig, daß diese Poren sich allererstzugleich mit den Schraubengängen entwickeln. Nie-dere Pflanzen haben sie fast gar nicht. Denn, wasKrocker jn der Oberfläche der lVIarcürnntin ge-funden, gehört nicht hieher; es sind Erhabenheiten,

87) Ich weiche hierin von den Berechnungen Alex. von

Humbvldt's ab. Er nimmt in der Agave nur 55auf eine Quadratlinie an. Beym HxLciinIiu- «o»scripiu, 140— 145. Ich zähle in einem Quadrat mei-nes Ramsden'sehen Mikrometers, welches den sech-zehnten Theil einer Quadratlinie beträgt, bey der wei-ßen Lilie und ähnlichen Pflanzen zwölfSpaltöffnungen.Dies giebt auf die Quadratlinie 192. Bey der k-i-»illsris find fie noch größer und sparsamer; dort berech-ne ich nur 120 auf die Quadratlinie. Taf. H. Fig. 8.enthält eine Viertel f^Linie von der Oberhaut derTrscieicrnuL riiscolor; hier find zehn Spaltöffnungenabgebildet, aber es waren ursprünglich wenigstens 14.Dies giebt auf die ganze Quadratlinie nur ;6 Spaltöff-nungen. Taf. VII- F. zZ. stellt gleichfalls eine Viertels^Linie von der Oberhaut der ecllinLl»

dar. Hier find zg, also auf der ganzen Quadratlinie1Z2 Svaltöffnungen.

88 ) L>. c. x. 4 §. 4 Ü. rab. 2.,5..4,