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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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184
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Fünftes Kapitel.

Lycopodien zuerst, so wie diese auch zuerst die Schrau-bengange zeigen, dann die Facrenkräuter, (ausgenom-men Irlesiomnnes und H^M6noj)Ir^11um) undalle übrige höhere Pflanzen, blos mit Ausnahme we-niger, die keine grüne Blätter haben, alsNiclris rrvls, Orobunelre, ^atirrasL L^uamaris,^loirotro^u I^Ivpo^it^s u. s. f.

Nicht die ganze Oberfläche der Pflanzen, oderdie Oberhaut aller Theile besitzt sie. Sie fehlen derWurzel ohne Ausnahme; auch glaube ich mit Bestimmt-heit sagen zu können, daß sie der innern Fläche derBiumenkrone fehlen, wenn dieses nämlich eine wahreCorolle, und nicht bloß ein corollenartiger Kelch ist.Das Letztere ist durchgehends der Fall bey den Mono-kotyledonen, deren Corolle übrigens auch eine ähnlicheOberhaut hat, als die ar^f den Blattern vorkommt.Aus der Corolle der Feuerlilie (Taf. VII. Fig. zü.)sieht man die Spaltöffnungen von der innern Flächeabgebildet. Auch einige andere Pflanzen, deren BlumeauL Kelch und Corolle zugleich besieht, haben wenig-stens auf der äußern Fläche der Blume Spaltöffnun-gen , wie dies bey (Klematis der Fall ist. Auf derinnern Fläche der Corollen, die mit Kelchen versehensind, habe ich sie aber nie gesehen, obgleich ich Lzir-lobiurn auAur>tiso1ium, welches Rudolphi an-führt, ') mehrmals deßwegen untersucht habe.

Was die Spaltöffnungen der Blätter betrifft: sofinden sie sich bey den meisten Pflanzen, die hoch wach-

y>) A. a. O. E. 8y.