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Fünftes Kapitel.
zen; doch fehlen sie den arünen Trieben der Bäume,die in der Folge mit Rinde bekleidet werden. Selbstder Fruchtknoten zeigt sie; auch mehrere Früchte: un«1er andern hat sie mein Sohn in der Oberhaut reifersaurer Kirschen entdeckt und Taf. IX. F. 4z.) abge«bildet. Dadurch ist Rudolphi widerlegt, der densaftigen Früchten die Poren abspricht. Daß sieauch auf den Saamenlavpen ursprünglich vorkom-men, ist schon von Hedwig bemerkt.^)
§. 29.
Nutzen dieser Theile.
Der erste Beobachter dieser Organe, Nehem.Grew, spricht schon von ihnen in etwas zweifelhaftenAusdrücken. „DieOberhaut," sagt er, „wenigstens„vieler Pflanzen, ist mit verschiedenen Oeffnungen„versehen, entweder zur Verdampfung der überflüssi-gen Säfte, oder zur Zulassung der Luft." Indessensind die Beobachtungen selbst mangelhaft: auf denFichtcnnadeln sollen sie so gestaltet seyn, als auf denBlättern der Lilie: eine Pflanze, die er princslsseither, a sorv sauiels nennt, soll sie bloßam Rande der Blätter haben. Sie sollen den achtenTheil eines Zolls von einander stehn. An einemandern Orte sagt er ausdrücklich, sie seyen die Wege,auf welchen die Luft in die Pflanzen gelangt, aber jl »
95) A. a. O. S. yi.
96) Sammt, zerstr. Abh. i.E. ir».