Von der Oberhaut. §. 29. 197
kinie beträgt. Sie sind farbelos, wahrend dieOberhaut grünlich ist. Die Scheidewände des Zellge-webes sind geschlangelt, wie bey den Farrenkräutern.Wäre die Einfassung der Poren eine Zelle, wie dieübrigen: woher ihre ganz abweichende Figur? Sieist überall rundlich, während die Zellen unter derOberhaut sechseckig sind. (Taf. U. Fig. 8-)
In der That, einen starkem Beweis für dieFlüchtigkeit und Mangelhaftigkcit seiner Beobachtungenkonnte Mir bei nicht geben, als diesen.
§. zo-
Haare.
Die Oberhaut der Pflanze von der Wurzel anbis zur Frucht kann mitHaare n bedeckt seyn. Dar-unter versteht man kegelförmige Röhren, die offenba-re Verlängerungen des Zellgewebes sind, wie man T.Vll. Fig. zz.n. an den Haaren der NomorelicL Tlu-rei-inm deutlich sieht- Oft sind sie mit feinen Zwi-schenwänden versehn und verrathen auch dadurch ihrezellige Natur; die letztere ist dem organischen Durch-schwitzen auf keine Weise entgegen; daher sieht mansie Taf. VII. Fig. zi. mit feinen Tröpfchen Flüssigkeitbesetzt, die offenbar aus ihnen hervor quellen. Daßsie oft gefiedert sind, ist Taf. VII. Fig. zz, b. vonHisraeium rinclulntum; daß sie bisweilen stern-förmig getheilt sind, ist Taf. VU. Fig. Z4, n. vonH.lv8summurnl6 abgebildet. Keulenförmige Haaresind eben daselbst von den Staubfäden des Verlrsscuni^rzlvsrulentuin, und kegelförmige, welche auf der