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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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203
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Von der Oberhaut. §. zo. 2vz

Ende erweiterte, sondern auch kegelförmige Haarelfercn offenbar eigenthümliche Säfte aus, und die Gerbirgspflanzcn sind deswegen behaarter als andere, weilihr Wuchs gedrängter, die Theile also zusammen ge-zogener sind.

Von diesen Gründen überzeugt, stimmten auchScnebier 2') und Link ^4) für die aussondernde Ver-richtung der Haare, wenigstens an den Theilen, diestber der Erde sind. Dagegen wurde Schrank's Meinung von Rud olphi angenommen, der zwarsehr richtig gegen mich bemerkte, daß die Haare mitden Saftgefäßen in keinem unmittelbaren Zusammen-hang stehen, wie ich, durch eine einzige, nicht ganzgenaue Beobachtung verleitet, ehedem behauptet hatte.In der That kann man nur ihren Zusammenhang mitdem Zellgewebe nachweisen, und sie daher mit derOberhaut abziehen. Aber Rudolphi wollte fernerdie Theile, welche eigenthümliche Safte aussondern,nicht Haare, sondern gestielte Drüsen genannt wissen,wogegen die einfache Beobachtung von den wirklichenTröpfchen, nicht Drüsen, dient, welche man an denfeinen Gliederhaaren des uiuiicii-

naeens Taf. VI. f. zi. I>. und an den Haarendes Oicsr nrietnmin beobachtet, aus welchenletzter» die eigenthümliche Sauerklecsäure, nach Dc-peux Bemerkung, ausdünstet. Wenn ferner die Haare,gleich den Spaltöffnungen, zur Einsaugung dienen

24 ) GeUNdl. 12!.

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