Von der Oberhaut. H. zi. . 207
klonetin üarlerioidss, kulruius,
und Lpiiin LkimLti) mehrere Beispiele vorkommen,wo die Dornen kreuzweise flehen und also eine entge-gengesetzte Richtung haben. Kommen Dornen auf Blät-tern vor: so entstehen sie doch durchgehends aus denVlattrippen, und haben oft eine viel größere Dickeund Festigkeit als jene, welches man an Lolunuinxaritboeur^on, sockomeum, snnctum, inurn-
rnosrim, aculeLtrssirriuiu, virAiiilLiiuin rechtdeutlich sehen kann.
Den Zusammenhang der Dornen mit der Oeko-nomie der Gewächse kann man auch daraus erkennen,daß viele Zweige im Anfange Blätter und Blüthen tra-gen, und dann erst, gleichsam durch frühes Alter ver-trocknet, in Dornen übergehen. Dieß geschieht beyLu^boriiin Ilvstrix, I-.) errim !)ai liarum,, Ho-ck) Lnrrrili comntum, ^tiMArcktisli'aFktegnckta,^otorlum und den verwandten Arten. Selten ist es,daß der Dorn selbst noch so viel Kraft behält, Blü-then und Früchte zu tragen, wie Luplaordia hep-tmgnna. Ferner ist es eine alltägliche Erfrahrung,daß Dornen, die im wilden Zustande der Obstbäumevorkommen, sich verlieren und in fruchtbare Zweigeübergehen.
Daher kann man mit Bonnet *5) und Me-dicus sagen: der Dorn sey in vielen Fällen einverkrüppelter Zweig; denn der Mangel hinlänglicherNahrung , oder die Ableitung derselben macht, daß
-y) Untersuchungen über den Nutzen der Blätter. S. 85-zo) Beytr. zur Pflanzen-Anatomie- S. 488.