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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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Fünftes Kapitel.

Zweige in Dornen übergehen. Indessen kann man die-sen Grundsatz doch nicht auf alle Dornen anwenden.Denn die an den Blattern und selbst am Kelch und derFrucht vorkommen (bey Xantiiium 8^»inc»8um,bey den Arten von 8oIsnuni u. s. f.) sind so wesent-lich , daß sie niemals, auch nicht in dem fettesten Bo-den, sich verlieren.

Ueber die Stacheln läßt sich wenig mehr sagen,als daß sie verhärtete Hervorragungen der Rinde undOberhaut sind, ohne in weiterer Beziehung zu derOekonomie der Gewächse zu stehen.

§. Z2.

Von den Drüsen.

Drüsen nennen wir bey den Pflanzen rundlicheStellen, die mehrentheils dem bloßen Auge, als durch-scheinende Punkte erscheinen, und durch die ganzeDlattsubstanz durchsetzen, oder die, wie bey den Cro-ton-Artcn, den Ingen, Acacien und Cassien auf denBlattstielen, oder, wie bey derlärenn lodats, diedrey Hauptnervcn des Blatts einnehmen. Selten siehtman sie in dem Parenchym der Blatter, getrennt vondem Adernctz, wie bey?run>i8L.3uroL6rn8rts; ge-wöhnlich vereinigen sich in ihnen die feinen Adern, wie beyßlanäulosn, oder sie stehen am Rande,wo denn die Adern sich endigen oder zusammen mün-den, wie bey Lrassuln. Inetea, oder die Serratu-ren der Blätter selbst werden drüsig, wie beym Man-delbaum und unzähligen Weiden.

Außer