Buch 
Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
Entstehung
Seite
209
JPEG-Download
 

Von der Oberhaut. H. Z2. 229

Außer den Blattern und Blattstielen erscheinen sie'auch an den Kelchen, am häufigsten im Boden derBlume, wo sie die Ncktarien bilden; selten an denStaubfäden (einiger Oxaliden, des Diptam und Lor-beerbaums) oder gar an den Anthercn ^ bey Oe-^.idulotris I^abjUarck. I'Lclalium, ^ciennntlierLund Ilerrtogin Lorg. ( Väsnundi-a Wiiick.)Sogar die Früchte sind bisweilen damit bedeckt, wiebey Koiaiiiia, vltioosn Vent.

Guettard, -') Schrankund Kr 0 cker, -^)die am umständlichsten von diesen Theilen gehandelt,rechnen doch manches dahin,was nicht dazugehört: er-weiterte Zellen, die etwas hervorragen, (beyülesem-iiriairtlismum or)' 8 tn 11 iiauin) wirkliche Haare, diemit Tröpfchen Flüssigkeit bedeckt sind, und sogar dieSchuppen, in die sich die Oberhaut bisweilen ablöset.Wir nennen dagegen bloß ein Aggregat des gedrängtestenZellgewebes also, welches eine öhlichte, gefärbte, odersonst eigenthümliche Flüssigkeit enthält, und

1. entweder, wie ein Knöpfchen an denSerra-tur'en der Blätter, am Blattstiel, an dem Kelch undan den andern Theilen hervor tritt, auch bisweilen aufeinem Stiel steht, der gestreckte Zellen enthält;

2. oder ein ähnliches gedrängtes Häufchen Zellge-webe, welches fest an der Oberhaut hängt, und ebenfallsbesondere Flüssigkeiten abscheidet. (Taf. VII. I. z§.)

Zi) «lo l'aca<1. <1e Paris , 17^. p. Z^g.

Za) 11s plaolar. ejiitlerrn. p, 16. 17.

8Z) Don den Nebengrößen der Pflanzen. S. 25.

14