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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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217
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Von d. Mischungs-Verhältn. d. Pflanzen. §.Z4. 217

wirkt, wie in der ganzen Natur zerstreut. Höhereund vollkommnere Körper haben daher eine Lebens-thätigkcit, die allen und jeden, festen und flüssigenTheilen zukommt, und m keinem ausschließlich wohnt.In ihnen findet sich ein Aggregat von Systemen, die allein einander eingreifen, und deren doch jedes, nach denverschiedenen Abstufungen des Lebens, verschieden wir-ket. Daher, entsteht Wechselwirkung der Organe,harmonische Verbindung, die man in thierischen Kör-pern Consens zu nennen pflegt.

c. Ohne Fortpflanzung läßt sich kein höher or«ganisirter Körper gedenken, da die Erhaltung der gan-zen Natur durch ewige Gesetze bestimmt ist, und dadie vereinzelte Urthätigkeit, wenn sie überwiegt, nurüber die Gränzen ihrer Bildung hinaus zu strebenbraucht, um unter der Beschränktheit des Besonderndas Allgemeine hervor zu rufen. Das Besondere, diequalitativen Verhältnisse vergeh», aber die allgemeineNaturlhätigkeit wirkt ewig fort, obgleich in andernKörpern, die sich nach dem Typus derer gestalten, de-ren Lebenskraft zu überwiegend wirkte. Wie das Le-ben früher ist, als die Materie, so ist die Zeugungs-kraft auch der ganzen Natur eingepflanzt, und wirktin der Welt der niedersten Organismen, unabhängigvon dem besondern Leben.

6. Erhaltung der ursprünglichen Mischung beybedeutender Neigung zu Verderbnissen charakterisier dieorganische Welt. Untersucht man diesen Charakternäher: so theilt er sich in zwey wichtige Handlungen,nämlich in die Aneignung oder Verahnlichung,