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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
Entstehung
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229
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V. d.Mischungs-Verhältn.d. Pflanzen. H. Z7. rrz

saurer Kalkerde,, durch welche sich das Gummi aus«zeichnet. Mannigfaltige Abänderungen erleidet wiederdies Stärkmehl, indem es besonders in dem grün fär-benden Wesen der Pflanzen mit Harz und einem eige-nen Wuchsstoff verbunden ist, in welcher Form es auchals Reif sich auf den Früchten der Pflaumen u. s. f.zeigt; daher eS sich zum Theil in Weingeist auflöset,was das reine Stärkmehl nicht thut.. Das Stärkmehlbildet sich offenbar später als der Zucker. Dieser istin den jungen Pflanzen, jener in den ältern. DiePalmen, deren Saft man abgezapft hat, geben keinMehl oder Sago im Strunk. In den jungen Hülsen-früchtcn zeigt sich die Keimfeuchtigkeit zuckerstvffhaltig,aus welcher in der Folge durch Absorbtion das Mehlund der Eyweißstoff der Kotyledonen hervor geht. Die-se Bestandtheile gehn dann beym Keimen wieder in Zu-ckerstoff über.

§. Z8>

Vom Zuckerstoff.

Noch eine andere, sehr wichtige und allgemeineForm, in welcher der Pflanzcnschleim erscheint, istseine stark oxydirte Gestalt, als Zuckerst off oderals Honig, Nektar der Blüthen. In dieser Formlöset er sich leicht im Wasser, weniger, doch auch zumTheil in Weingeist auf, zumahl wenn der letztere heißangewandt wird. Er krystallisirt sich getrocknet, oderer gerinnt wenigstens zu einer Masse, die aus feinen nadel-förmigenSpicßchen besteht. (T-1- F. 4 .) Durch ungelösch-ten Kalk, zu der erhitzten Auflösung des Honigzuckers ge-