V-d. Mischungs-Verhältn.d. Pflanzen. §. zy. rzz
Zlpfelsäure, und, ehe die faulichte Verderbniß erfolgt,geht die Gallerte in saure Gährung über. Auch be«statigt sich dies durch Gay-Lussac's und The«nard's Analysen: nach diesen Enthalt die Gallerte4? Theile Kohlen-, 27 Theile Sauer-, 7 Theile Was-ser-, 16 Theile Stickstoff und zo Theile Wasser, undes ist nur ein Theil Stickstoff überschüssig.
Die festen Theile der Pflanzen, die Holzfasern,scheinen vorzüglich diesem Eyweißstoff, dem Kleber undder verhärteten Gallerte, mit Stärkmehl verbunden,ihren Ursprung zu verdanken, und wir haben nicht nö-thig, einen eigenen fadenartigen Bestandtheil anzuneh-men; denn die angegebenen Bestandtheile des letzter,»stimmen mit den Grundstoffen des Eyweißes und Kle-bers überein.
§. 40.
Von» Extracliv - und Färbcstoff.
Ein wichtiger, allgemeiner, aber selten von an-dern Stoffen zu trennender Bestandtheil der Pflanzenist der Extractivst 0 ff. So nennt man den Bestand-theil , der sich mit Wasser und wasserhaltigem Wein-geist, oder einer Mischung aus beiden, in wcinichtenFlüssigkeiten ausziehn läßt, der bey der Berührungder Luft den Sauerstoff derselben anzieht, dadurch sichdunkler färbt und einen bittern Geschmack annimmt.D,e blauen Pflanzensafte röthet er, zum Beweis seineroxydirten Beschaffenheit. Man hat ihn auch Sei-fen st off genannt, weil er beym Schütteln mit Was-ser demselben Schaum mittheilt, und, aus vielen Pflan,