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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
Entstehung
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238
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sz8 Sechstes Kapitel.

Substanz, die zwischen Kleber und Harz mitten innesteht.

Der Färbestoff der Blüthen gehört zum Extrac-tivstoff. Wählende rg ') hat bemerkt, daß die Lau-gensalze die scharlachrothen Blüthen zuerst blau, danngrün und endlich gelb machen, daß an aber mitSäuren in derselben Ordnung die ursprüngliche Farbewieder herstellen kann. Mit Wasser lassen sich die Far-ben der meissen Blumen anziehen; der Färbestoff lösetsich in Wasser auf, und wird nachher nicht mehr vonSäuren niedergeschlagen. Er zersetzt sich sehr leicht,daher verändern sich die Farben der Blüthen oft schnellgenug, wie wir an der Oknotlikra tktrn^tera,dem 'I'rnAOpvAOn inulabilis, Hikiseus muta-bilig, dem t^lacklolus versleolor und andernsehen.

§. 4r.

Dom Gerbestoff.

Zu den ursprünglichen und ziemlich allgemeinenBestandtheilen der Gewächse gehört der Gerbestoff,so genannt, weil er den thierischen Leim in lederarti-ger, unauflöslicher, nicht faulender Masse aus seinerAuflösung niederschlägt, und also bey der Lohgerbereyunentbehrlich ist. Gewöhnlich ist er mitGalläpfelsäureverbunden. Wird er, nach Proust und Bouillon«la - Grange von dieser geschieden: so liefert er einebittre und zusammenziehend schmeckende Substanz, die

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