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Von d. Mischungs-Verhältn. d. Pflanzen. §.41. rzz
nicht fault, sich jm Wasser vollkommen, aber nicht inreinem Alkohol auflöset. Aus seiner Auflösung inWasser wird mit concentrirter Salpetersäure, Apfel-säure entwickelt. Durch mehrere Neutralsalze wird derGerbestoff niedergeschlagen, indem er zugleich das Lau-gensalz an sich zieht. Dieser Umstand, den Tr 0 m s-dorf besonders bemerkt hat, so wie der dunkelblaueNiederschlag, den der Gerbestoff mit schwefelsauremEisen bewirkt, führen uns zu der Vermuthung, daßebenfalls hier eine vorherrschende Säure mit Kohlen-stoff und Wasserstoff verbunden sey. Sehr merkwür-dig ist auch der Versuch, den Wahlen berg an-stellte: -) ätzendes Laugensalz nämlich mit einem Auf-guß von Galläpfeln vermischt, raubte diesem ganz denzusammenziehenden Geschmack, wodurch er dem seifen-haften Extract ähnlich wurde, nur daß er nicht mitWasser schäumte. Die Verwandtschaft des Gerbestoffsmit dem Extraktivstoff geht auch daraus hervor, daßdie Auflösung desselben durch wiederholtes heißes Ab-dampfen die Fähigkeit verliert, sich mit dem thierischenLeim unauflöslich zu verbinden, und daß selbst derExtraktivstoff die Eisensalze schwarzgrün nieder-schlägt.
Fast nur in perennirenden Pflanzen und in Bäu-men kommt Gerbestoff vor, wo er vorzüglich das Zell-gewebe der Rinde und der Blätter einnimmt. In denBlumen und den Säften der Svmmergewächse er-scheint er selten oder nie.
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