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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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241
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Vond.Mischungs-Verhältn. d.Pflanzen. §.42. 241

'Man kann zwar das Verhältniß des Kohlenstoffszum Wasserstoff in >den Oehlen nicht vollkommen genauangeben, weil die Verschiedenheit dcr Oehle hier einenUnterschied macht; aber im Ganzen pflegt doch weitmehr von jenem als von diesem zu seyn. Das letztereist kaum ein Fünftel, wenn des crstern wenigstens dreyFünftel sind. Im Olivenöhl bestimmen Gay - Lus-sac und Thenard das Berhälniß des Kohlenstoffszum Wasserstoff, wie 77: 10. ?)

Wie nun die milden Oehle aus den rohcrnPslan-zensäftcn bereitet werden, das lehrt uns zum Theilschon ihre Verwandtschaft mit dem Wachs. DieseSubstanz bereitet die Natur in den Früchten der Ka-ries ceritera , LtillinAis 86l)il6rL, Ivmsxsebifsl-L, kikus succeäsnss, und an der Rin-de der Andes « Palme (Osrox^lon ^.näicolLHumli.) Aus dem Kleber und thierischen Schleim desPollens bereiten es die Bienen. Es läßt sich durch dieKunst erzeugen, wenn man, nach Lam ^therie,Baumöhl mit Salpetersäure behandelt; daher dennbloß der Zutritt vonSauerstoff zu der Verbindung vonKohlen - und Wasserstoff des fetten Oehls diese Sub-stanz ausmacht. Lav 0 isier schon bestimmte die Ver-

5Z°) Es ist nur ein Mißverstjndniß, wenn Constant.Botelho de Lacerda Lobs in einer Preisschriftsagt: die fixe Luft mache mit dem entzündbaren GaSzusammen dieOehle der Pflanzen aus.

Sßricul.urs, premlLllsi re»l »cieaciaH

äs 2^9. t.isboa. 1788^ L-)

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