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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
Entstehung
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242
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Sechstes Kapitel.

hairnisse dieser Urstoffe, aber noch genauer Gay-Lüs-sac und Thenard. Nach den letzter« besteht dasWachs aus 8l Theilen Kohlen - t2 Theilen Wasser -und 5 Theilen Sauerstoff. Daher lö,er sich auchWachs in fetten Oehlen vollkommen, und, nur etwasschwerer, in Alkohol und Aether auf.

Aus dem Extraktivstoff der Pflanzen, zum Theilaus dem Schleim, wiid das fette Ochl gebildet. Denndas Süße in vielen milden Oehlen ist so wenig einfremder Stoff, daß eS vielmehr zu den wesentlichenBestandtheilen gehört, und daß deßwegen die OehleNahrungsmittel werden. Auch werden, nach Wah -senberg, die milden Oehle durch Kochen mit Bley«Oxyden in zuckerartigen Stoff verwandelt, und denZuckerstoff mancher Früchte, besonders der Kokosnuß,geht beym Reifen, durch Absatz des Sauerstoffs, iirmildes Oehl über.

Oben (§. 37.) haben wir schon bemerkt, daß ein»Wanderung deS Wachsstoffs, mit Stärkmehl verbun-den, größrentheils das grüne Pigment der Pflanzenund den Reif der Früchte bildet, und sich in Weingeistleicht auflöset.

§. 4 Z-

Dom ätherischen Oehl, dem Kamfer und dem Gewärzstoff.

Das ätherische oder flüchtige Oehl ist einanderer wichtiger Bestandteil der Pflanzen-Substanz,der sich von den milden Oehlen durch seinen durchdrin-genden Geruch, durch mehrentheils scharfen Ge-schmack, durch größere Flüchtigkeit und leichte Auflös,