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Sechstes Kapitel.
den Salpeter. Nun ist eine solche Erde ganz vorzüg-lich fähig, die Kohlensäure zu entbinden, daher sie dieFruchtbarkeit der Dammerde ungemein befördert.
§- 47-
Die Kohlensäure ist die einzige ursprüngliche Nahrung.
Wir haben bisher die Quellen nachgewiesen, ausdenen die Pflanzen die Kohlensäure zichn. Aber es istnoch die Frage zu beantworten: ob denn wirklich dieKohlensäure die ursprüngliche, und mir dem Stickstoffder Luft und des Humus verbunden, die einzige Nah-rung der Gewächse sey? Denn, man könnte ja man-cherley Salze und Säuren des Bodens in die Gewäch-se übergehn lassen, um wenigstens die Entstehung deskocksalzsauren Kali in den Säften des Pisang, desSalpeters im Erdrauch und den Cardubenedicten, desschwefelsauren Kali und des Kochsalzes in manchenPflanzen - Extrakten zu erklären. Gehl denn also kei-nes der Salze des Bodens wenigstens in die sibirischenSteppenkräuter über?
Man kann, nach den sichersten Beobachtungen,diese Frage nicht anders beantworten, als indem mandas kohlensaure Wasser für das wesentliche und einzigursprüngliche Nahrungsmittel hält. Schon Joh. Bapr.van Helmont lehrte, daß die Gewächse, wie alleorganische Körper, bloß Wasser zu ihrer Nahrung be-dürfen. ") Er schloß dies aus dem bekannten Ver-suche, wo eine Weide, die fünf Jahre lang in einem
62) Orr. x>. SS-82. lrL. ell. Llrerir. ^m»l. 1652.