V. d.Mischungs-Verhaltn. d. Pflanzen. §.47. 255
Gefäße mit Erde gestanden, am Ende 164 Pfund wog,da die Erde nur zwey Unzen an Gewicht verloren hat-te. Woodward schränkte nach seinen Versuchen'dies darauf ein, daß die extraktiven Theile des Wasserszur Nahrung verwandt werden; denn er sah auf demBoden solcher Wassergefäße, worin keine Pflanzen ge-standen, weit mehr Extraktivstoff, als da, wo Pflan-zen ernährt worden. Steph. Hales Versucheschienen zwar zu lehren, daß bloßes Wasser zur Nah-rung der Gewächse hinreiche, allein er sagt ausdrück-lich , daß er von dieser Meinung zurück gekommen,und daß die Salze der Erde und der Luft einen wichti-gen Einfluß auf die Ernährung haben. Eller bestä,tigte Helmonts Versuch, indem er einen Melonenkernin 15 Pfund Erde setzte; das daraus erzogene Gewächswog endlich im Herbste 2 z Pfund 4^ Unzen, währenddie Erde nicht mehr als eine Unze verloren hatte. 6 >)
Dennoch blieb Jcthro Tüll bey der Behauptung,die Erde sev die wahre Nahrung der Gewächse. DasZertheilen und Zerarbeiten des Bodens mache die Erd -theilchen feiner und geschickter, in die Wurzeln einzu-dringen. Umständlich und gründlich widerlegte ihnA. Dickson 67 ).
(>Z) Nliilos. r-rniscr. n. 2LZ. p. IZZ.
64) Statik der Gewächse, S. 204.
tiH) klein, cle t'scsg. rle Lerlin, 17^2. p. 17.
L6) '?tie lioiselioinA Iiuibsnc!,^, s>. »45.
67) tlunler» LeoeZie»! rol. III. p. iZg. ».