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Sechstes Kapitel.
len die Pflanzen nicht den Kohlenstoff so verändernkönnen, das? er die Natur der Kieselerde annimmt?Wenn es freylich nach Saussure's Versuchenscheint, als ob ohne Kicsclgchalt im Boden keine Kie-selerde in den Pflanzen sich erzeugen könne: so wider-streiten diesem doch Schradersund LampadiusVersuche. Jener zog Rocken in Saniläts-Masse,dessen Asche z Theile Kiesel gab, wenn Rocken, in an-der!» Boden gewachsen, etwas über einen Theil lieferte,und L a m p a d i u s zog Rocken in Kalk, der dennoch72 Hunderttheilchcn Kieselerde enthielt. Es muß alsoauf besondere Umstände ankommen, die in dem einenFall die Erzeugung der Kieselerde aus Kohlenstoff be-günstigen und in dem andern erschweren.
Endlich ist auch Thon- und Bittererde inder Asche der Gewächse gefunden worden, häufiger dieletztere als die erstere, beide gewöhnlich an Mmeral-säuren gebunden.
§. 5 Z.
Von andern Pflanzenstoffcn.
Es ist wahrscheinlich, daß die angegebenen Be-standtheile der Pflanzen auch der Grund solcher Eigen-schaften sind, welche sonst eigenthümlichen Stoffen zu-geschrieben wurden. Einen eigenen Riechstoff an-zunehmen, daran verhindern uns die Umänderungendes Geruchs derselben Substanz, nachdem ihre Mi-schung verändert worden. Bernsteinöhl z. B. hat fürsich einen eigenen brcnzlichen Geruch; mit Salpeter-säure behandelt, giebt es ein Harz, mit so volikomme-