V. d.Mischungä-Verhaltn.d. Pflanzen. H. 5z. 285
stand. Es fragt sich also noch immer, was sie eigent-lich sey?
Siebentes Kapitel.
Erscheinungen des Pflanzenlebens.
I.
Von der Ernährung der Pflanzen undder Bewegung ihrer Säfte.
§. 54 -
Allge meine Betrachtungen.
36 enn es, nach §. 46 und 47, erwiesen ist, daß diePflanzen auS der Erde nichts anderes anziehn, alskohlensaures Wasser mit Stickstoff verbunden, unddaß alle andere Salze, Erden und Metalle völlig ver-ändert und in ihre Urstoffe zerlegt, von den Gewäch-sen aufgenommen werden: so besteht die Ernährungdarin, daß sie, gleich andern Organismen (§. Z4. ck.)alles, was in ihren Wirkungskreis kommt, verwan-deln , mit ihren organischen Eigenschaften versehn undalso verähnlichen; ferner darin, daß sie diese man-nigfaltig verähnlichte Stoffe absetzen, indem die nachaußen strebende Kraft des Wachsthums beständigbeschränkt wird durch einen bestimmten Typus derBildung, der in der Form und Mischung der zuernährenden Theile besteht; indem der Verlust derTheile unaufhörlich durch neue verähnlichte Stoffe wie-