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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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294
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2Y4 Siebentes Kapitel.

er bloß auf die Ausdehnung der Flüssigkeiten imschwam«ringen Marke Rücksicht nimmt. '^) Und doch giebtSteps). Haies'*), der gleichwohl wichtige Versuchezur Widerlegung des Mechanismus gemacht hatte, derBorelli'schen Erklärung seinen Beyfall, indem er nochbesonders die Scheidewände des Marks benutzt, umden Mangel des Zurücktretcns der Flüssigkeiten darzu-thun, und die Kraft der Haarröhrchen zum Ansaugenscheint ihm hinreichend zu seyn, um das Wachsrhumvon Knoten zu Knote» zu erklären. Auch Claud.Perrault, obgleich nicht entblößt von höhern An»sichten, nimmt doch an, daß die Währung der Erd«fcuchtigkeit mit den eigenthümlichen Saften der Wur-zel, durch Wärme veranlaßt, eine Ausdehnung derFlüssigkeiten erzeuge, wodurch sie flüchtiger und zumAufsteigen geneigter werden. Indessen führt ihndie Erfahrung, daß Pflanzen, die nur mit eini-gen Wurzeln im Wasser stehn, dennoch auch mit denübrigen außer dem Wasser befindlichen die Nahrunganziehn, auf eigenthümliche Lebenskraft, die er mitder thierischen vergleicht, und nicht so gar sehr ver-schieden findet. Die Wurzel, meint er, stelle denMund und den Nahrungskanal, das Mark aber dasHerz vor.'?) Auch Dionysius Dodart begnügt sichmit der Kraft der Sonnenwarme, alle^ Säfte zu verr

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15) Statik der Gew- i87 —i8y.

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I. 77.

I?) Das. 92—107.