Siebentes Kapitel.
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Noch willkürlicher war Guy Auguftin Bazin'sHypothese, der weder die Wärme, noch den durchGährung verursachten Ucbergang der Säfte in Däm-pfe als Ursache des Aufsteigens betrachtete, sondernbehauptete', daß, indem die Säfte in die Bläschen desZellgewebes übergingen, sie eben so elastisch würden,als Wasser, wenn es zu Eis gerinne; dazu diene auchdie schraubenförmige Windung der Kanäle und selbstihre kegelförmige Verengerung, die er eben so will-kürlich annimmt. Im Winter ruhen beynahe diePflanzensäfte, weil daS Gleichgewicht der äußern At-mosphäre und der innern Pflanzcnluft wieder herge-stellt sey, und die Luftgcfäße nun voll von Luft seyn..Auch Christ. Gottl. Ludwig 's) und Jvh. Lheod.Eller '^) begnügten sich, die verdünnte Luft, die mitden Säften vermischten Luftbläschen, als die Ursachedes Auffteigens anzunehmen. Ja, Ludwig findetdie größte Aehnlichkeit zwischen dem Aufsteigen desWassers in einem künstlichen Gewebe, Baumwolle,Löschpapier :c. und dem Triebe der Säfte in Pflanzen;diese vorgebliche Aehnlichkeit hatte aber schon Claud.Perrault widerlegt.
Za, unter den Neuern hingen Karl Donnet,Muskel und Joh. Sencbier dieser mechanischenVorstellungsart »och an. 'Der erstere, nachdem erdie Bewegungen der Thiere und Pflanzen verglichen,
24) ObiervLlivv» »ur les xlriner el lern snrloz. svec le»in-ocle«. x. Z7. 78.
sL) Iiiiüc. veßelLl,. 572. Z7§.
26) Lle'o». Ue Lerlio. 17^8- p- io.