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Siebentes Kapitel.
Umständlich sucht besonders Sen edier dieHähern Kräfte der organischen Körper den Pflanzen ab-zusprechen , indeni er selbst van Marum's nachheranzuführende Erfahrungen von dem unläugbaren Ein-fluß der Elektricität auf die Gewächse anfangs aus Zer-störung oder Zerreißung der Fasern erklärt; und, daer sieht, daß er hiemit nichts ausrichtet, so sagt er:die Reizbarkeit der Pflanzen sey ihnen gewiß vollkom-men unnütz, wenn sie nur durch elektrische Ströme er-schüttert werden können. '°) Sichtbare Bewegungenkommen nur in den Staubfäden vor, und dann seyensie die Folge des gegliederten Baues oder einer andernmechanischen Einrichtung. ?') Der Sauerstoff, denEinige für das vorzüglichste Reizmittel der Pflanzenannehmen, wirke vielmehr chemisch durch Anziehungdes Kohlenstoffs, als dynamisch. Alle übrigenDinge, die als Reize auf thierische Körper wirken, ver-ändern bloß die chemischen Verhältnisse der Pflanzen;selbst das Licht ziehe nur den Sauerstoff an, und vielePflanzen vegctircn und blühn in der Finsterniß, wel-ches nicht Statt finden könne, wenn das Licht dasallgemeinste Reizmittel wäre. ?') Der Erklärung desAufsteigcns der Säfte aus der Reizbarkeit der Gefäßescheint ihm vorzüglich entgegen zu stehn, daß mittenim festen Holze dies Aufsteigen von Statten gehe, unddaß die Mineralsäuren, welche in den Gefäßen eine
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