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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
Entstehung
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310
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Siebentes Kapitel.

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trieben. 7°) Endlich hat auf die Wirkung der Haarrihrrchen daS Licht keinen bedeutenden Einfluß; dieser istaber auf die Saftröhren der Pflanzen so groß, daßdie Höhe der im Schatten aufgestiegenen Flüssigkeitensich zu der Höhe der im Sonnenlicht aufgetriebenenwie 7 : n verhalt. ?')

Marum verdanken wir ferner die Bemerkung,daß die meisten Reize für die Thiere in ähnlicher Artauf die Pflanzen wirken, daß die Elektricität, mäßigangebracht, die Thätigkeit der Gefäße weckt; zu starkeElektricität aber ein Erlöschen der Reizbarkeit hervorbringt, so daß auch aus den Saftgängen der Euphor-ien nichts mehr heraus quillt.

Durch diese und ähnliche Beobachtungen bewo-gen, verließ auch Bonnet in spätern Jahren seinefrühere Meinung von dem Mechanismus als Ursachder Bewegung der Safte, und schrieb die letztere derReizbarkeit oder eigenthümlichen Lebenskraft der Ge-wächse zu, besonders, da er bemerkt hatte, daß trockeneZweige, deren Saftröhren gleichwohl offen waren, aufkeine Weise die Säfte anzichn. ")

70) Diese und andre Beweise stellte auch Georg Bellsehr gut zusammen. (Memoir, ol riis ,oc. of Llan-cliesler, vol. II. p. 407. 408 )

71) Lrußinani er Louioo <le mut-N» liumorum iaregao orgruico iotlole s ri vilrli rssorum llerivLsäL, z>.22. 2Z.

72) Horier lourri. 1792. rom. XI.I. p. 218.

7S) Unters, über den Nutzen der Blätter, S. iz6»