Siebentes Kapitel.
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Gebrauch ist, alZ aus Salz und Meerwassek. In al-len diesen Fallen, wo die Salze düngen sollen, mußder Boden einen hinreichenden Vorrath von Kohlen-rmd Stickstoff haben, also reich an Humus und Thonseyn; dann reizen die Salze aufs kräftigste die Vege-tation. Ist der Boden aber mager an eigentlichenNahrungsstoffen: so können auch die Salze die Un-fruchtbarkeit desselben nur befördern. Daher ersetztkein Düngesalz den Abgang des thierischen und vegeta-bilischen Düngers. Auch müssen die Salze so gemischtseyn, daß sie den Sauerstoff leicht fahren lassen, wel-ches im Gyps vorzüglich der Fall ist; denn man weiß,daß er im Regen schwarz und im Sonnenlicht wiederweiß wird. Daß der Salpeter die Vegetation unterähnlichen Umständen befördere, wissen die holländischenGärtner schon lange, indem sie Hyacinthen-Zwiebelnzum Treiben in Wasser setzen, worin Salpeter aufge-lößt worden. Vrugmans und Coulon^) fan-den, daß ein Erlenzweig in solches Wasser gesetzt, nocheinmahl so viel Feuchtigkeit in derselben Zeit anzog,als ein anderer, der in reines Wasser gesetzt war. Demberühmten Duhamel gelangen diese Versuche nicht.'')
Treffliche entscheidende Versuche stellte in dieserRücksicht Lampadius an. Glaubersalz, beson-ders ein Gyps, Kochsalz und stark oxydirtes Eisenenthaltendes Düngesalz und übergesäuerte Salzsäurebeförderten auf Wiesen den Graswuchs ungemein; das
90) Dirs. cit. p. 27. 2g. Vergl. Virzil. g-org. 1. 202.
Hi) cles arbres» vol. II. 20L.