zi8 Siebentes Kapitel.
wurden von Rasn bestätigt, der die Unfruchtbarkeitdes salzigen und sauren Bodens von Ueberrcizung her-leitet..^)
Höchst belehrend und wichtig sind in dieser Rück-sicht die Versuche, welche Saussure der jüngere an-gestellt hat. 6?) Um die Art der Verwendung deSSauerstoffs beym Keimen und Wachsen der Pflanzenzu bestimmen, untersuchte er die Bestandtheile der Luftvor und nach dem Keimen, und fand, daß das at-mosphärische Jauerstoffgas wahrend des Keimens nichtvon dem Saamen verschluckt und zu ihrer Nahrungoder Mischung verwandt werde, sondern daß es ledig-lich zur Bildung des kohlensauren Gas diene, welchesbenm Keimen entbunden wird: woraus, als eine un-gemein wichtige Folge hervor geht, daß der Sauer-stoff und alle die Körper, welche ihn an die Pflanzeabsetzen, nur als Reizmittel dienen. Dies ist auchwahrscheinlich der Grund davon, warum das Sonnen-licht dem Keimen der Saamen im Ganzen mehr nach-theilig als vortheilhaft ist; daher man die Saa-menlöpfe in botanischen Garten an die Nordseite stellt,und die Saamenbeete beschattet, bis sie gekeimt haben.
Auch auf die entwickelten Pflanzen hat der Sau-erstoff der Atmosphäre einen wichtigen Einfluß: derLactlis O^runÜL verschluckte in einer Nacht zwey
96h Davmarks Flora, B. l. S. i?6. f.
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98- Jngenhvuß über die Ernährung der Pflanzen,S. 94 -