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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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320
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Z2o Siebentes Kapitel.

Menge Wasser - oder Stickstoffgas beigemischt worden;natürlich deßwegen, weil das Sonnenlicht den Sauer-stoff wieder auszieht, und der Mangel des erster» al-so die lebendige Wechselwirkung hemmt, welche diekräftige Vegetation erfordert.')

Im Stickgas geht das Keimen der Saamcn nievon Statten, wenn nicht etwas zu viel Wasser ange-^ wandt worden, eben so wenig wachsen blattlose Zwei-ge darin; nur solche Theile, die, wie die Blatter,church ihre grüne Oberfläche Sauerstoffgas im Lichtentwickeln, vegetiren in dem Stickgas, weil sie denausgehauchten Sauerstoff wieder verschlucken. Dahersolche Pflanzen am ehesten in Stickgas fortkommen,die wenig Sauerstoff bedürfen, wie die Sumpfpflan-zen; im Schatten aber, und zur Nachtzeit athmen sienur kohlensaures Gas aus, und gehn endlich ein.Daraus ist also ganz klar, daß der von den Pflanzenangesogene Sauerstoff nicht unverändert durch sie hin-geht, sondern zuvörderst Kohlensaure erzeugt, undaus dieser wiederum durch den Einfluß des Lichtes ent-bunden wird. ') Noch viel weniger können die imBoden enthaltenen Salze und Erden von der Pflanzeaufgenommen werden, weil die Gewächse, die in garkeiner Erde standen, dieselben oder noch mehr erdigen,salzigen und metallischen Bestandtheile lieferten, als

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2 ) Das. p- -97-

Z) Eben so urtheilt auch Chaptal (^or>»le, äs c!>io>.

107N. 7-s. iFlo. I>. zri.)