Erscheinungen d. Pflanzenlebens. H. 6z. Z47
tur 186^ Fahr. war, ganze Rasen von Marchantienund Lycopodien bedeckt hatten. ^7) S 0 nnerat sahden Vitkx ^.Aiiris bey einer', Quelle, deren Wasserr88° Fahr. hatte, und Förster aufTanna mehrerePflanzen an der Mündung eines Kraters, wo die Hitze210° Fahr. war.
Die Empfänglichkeit für die Wärme wird durchkünstliche Behandlung gesteigert; daher das Impfen undOculiren die Bäume immer empfindlicher macht, undein aus Kernen gezogener Pfirsichbaum weit wenigererfriert, als ein gepfropfter.
Die größte Empfänglichkeit ist unstreitig in denweiblichen Befruchtnngstheilen zu suchen; daher diesehr richtige Bemerkung, welche l' Heritier zuerstgemacht, daß die Pistille der Blüthen am ehesten er-frieren, weil die Kälte am leichtesten die ohne Ener-gie so sehr gesteigerte Empfänglichkeit herabstimmcnkann. 68) Dann sind die jungen Triebe sehr empfang-- lich, und diese erfrieren daher am ehesten; doch hatschon Thouin die Bemerkung gemacht, daß bey der^.morjrliu srutre»8u, kahgAo und
mehreren asiatischen und peruvianischen Gewachsen dasGegentheil statt findet; die ersten Herbslfröste tödtendie ältern Blätter, und die jüngern Triebe bleiben un-versehrt.
Eben so ist es allgemein bekannt, daß Saamen und Zwiebeln der Kälte widersteh»; so bald jene aber
67) ro Locliincliin», i/jZ.
kz) I'inrtll. nLliori. vol. I. p.
l-y) Gartcnzcitung, B- IV. S. Zo.