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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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Neuntes Kapitel.

röhrjg und das Holz aus Spiralfasern zusammen ger,setzt ist; ferner, daß die Rinde eigenthümliche, mitWasser - und Kohlenstoff überladene Säfte, Oehle,Harze, Färbestoff und Satzmchl enthält, der Bastaber und das Holz mehr oxvdirte mir NeutralsaUengeschwängerte Safte. Von diesem Gegensatz zei.'k sichbey den Zoophyten die deutlichste Spur. Die Rindederselben, wie Kölreuter am .1 «i^o-

reum nachgewiesen hat, ist kalkig, der.<i. " salzigmit überschüssiger Säure. Die Rinde de§vnium eotoneuin pull. besteht, wie ich selbst ge-nau beobachtet, und Vitalian Donatj schoi? pcr -trefflich dargestellt hat, ausKügelchen, der Kern ausfeinen gleichsam asbestcnen Röhren, die oben eine d> ey-gablige Spitze haben. Man kann nicht deutlicher undanschaulicher die beiden Elektrizitäten unterschieden lehn,als hier; die negative durch Kügelchcn und Bläschen,die positive durch Strahlen und gerade Fibern. Soist es im ganzen Pflanzenreich: das Negative, derWasserstoff, die öhligen, harzigen Säfte treten andie Oberfläche; den Kern machen die mehr vxydirtcnStoffe aus, welche sich in gerader Richtung bewegenund die dendritische Form erzeugen, die der positivenElektrizität eigenthümlich ist.

So bald der Saft lebhaft aufsteigt, entsteht einAwischenraum zwischen Rinde und den drunter liegen-den Schichten, welchen man (Taf. V. Fig. 22.,, dcut-

6z) dtov. commeol. pelrop. vol, VII. p. zgz.

6g) 8loii» cleli' LÜrirl. I.VIII, b.IX. l»v. VIII. k. tsl.

v. L.