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Von dem Stamm. §. 80.
steige, in der Kühle der Nacht wieder zurück fließe.^)Allein es ist leicht einzuschn, daß, wenn vom aufstei-genden Saft etwas aus der obern Lefze einer Wundeausfließt, dies uns auf keine Weise berechtigen könne,eine absteigende Bewegung anzunehmen, wie Wal-ker schon sehr gut erinnert hat. Der aufsteigendeSaft fließt des Nachts schwacher, oder hört gar auf zufließen, wenn die Nachte sehr kalt und die Tage imFrühjahr zwar sonnenreich, aber noch nicht sehr warmsind; nicht aber tritt er alsdann zurück, daß man einperiodisches Schwanken zwischen auf- und absteigenderBewegung annehmen könnte. Labillardierre be-merkte, daß der Palmensaft am Tage zwar zucker-
25) pk)'»>Hr,e <le» srbre,, vol. I. p. 66. — longs I. c,
— Hales a. a. O.
26) Irsoiacr. vk tUeLcliab. »oc. I. 21. 22. Georg. Bellerzählt, daß er Bäume mit ihren Wurzeln in eine Ab-kochung von Campecheholz gesetzt, und dann in ver-schiedenen Höhen Querschnitte in den Stamm gemachthabe. Der gefärbte Saft sey aus dem ober«, nicht au-dem untern Rande des EinschniltS hervor gequollen.Da er dasselbe bey einem Weinstock bemerkte, so kehrteer ihn um, und sahe nun, daß der Säst aus demRande hervordrangt, der der Wurzel am nächstenstand. Currie sucht dies durch Seiten - Bewegungzu erläutern, (dlsmoir» o 5 lde «oc. r>k Alrnclieskee«vol. II. 4»o. ) Auch Hopc bestätigte die Erfahrung,daß der Säst aus dem obern Rande des Einschnitt-fließe. (Qe plsnlsrum inoribu» «r vir-l. käillb. 1787.
8) Er, wieBell, leitet dies »om Mangel des Wi-derstands der Lust her.