476 Zehntes Kapitel. Von den Knospen und der
pen findet.*) Noch mehr schmilzt bey den niedern Or-ganismen der Begriff von Knospe und Saamen zu-sammen. Oonlervn Iligicka I^ill^v. (Taf. XIII.8- 6z.) zeigt dunkle Kügelchen mit hellerem Rande um-geben, die sich von der Mutterpflanze trennen undjunge Pflanzen geben. Die Zoophyrcn, besondersScrtularien und manche Spongicn, setzen, auker denpolypenartigen Fühlfädcn, so genannte Eyerstöcke ab,die voll Keime sind, und aus denen Cavolini nurnicht deutlich genug das Aufgehn junger Zoophytcn be-merken konnte. ^)
Nie sehn wir eine Knospe, als den Anfang deskünftigen Triebes entsteh», ohne daß sich nicht das Zell-gewebe der Rinde sowohl als des Markes zusammendrängte, die Saftrohrcn und Schraubcngänge theilsaus einander wichen, theils stärker zusammen träten,und neue Reihen dieser Bildungen entständen. Da-her cnrstehn hier Biegungen der Holzfasern und manch-fache Verflechtungen, die dem Stamme an der Stelle
*) Linne hat dies ebenfalls schon in einigen Saamen beobachtet. (Ds prolepsl pl. in smo«n. scsci. vc>I.>1. p. Z8l.) 2n der kbi-ioplioril Alantzl« 2 -
Ivor. r. 89 ) und der 2o5lerr ocs 2 vic 2 (koslitonisknollig.) ist dieses beständig, (^nnsl, ok bol2n)' n. IV.pi. Vt. Der Fruchtknoten der !il<,r2s2dtortk>i2N2 wan-delt sich nach dem Verblühn in eine Art Zwiebel um,welche noch an der Mutterpflanze ihre Blätter ent-wickelt. (Voigts Zusätze ju Richard's Analyseder Frucht, S. 148.)ry) A. a. O. in.