Metamorphose der Theile. H. 84. 475
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ich, nach vielfältigen Untersuchungen, nicht bestätigen.Die Knospen sind hier bloß mit lockeren Hüllen umge-den und enthalten bloße Blätter. Die letztem sind inden Holzaugen auf mannigfache Art gefaltet, auf ein-ander geschuppt, in einander eingehüllt, zusammen-gerollt: welche Stellung dieselbe bey derselben Gat-tung und Familie ist.
In den Saamen hingegen finden wir den Keimder künftigen Pflanzen, entweder von Eywciß umge-ben, oder in den Kotyledonen eingeschlossen (Taf. XIII.F. 6r. 64.) Der Keim oder der Embryo ist schon alsEinzelwesen zu betrachten, trennt sich leicht vom Mut-terkörper, und setzt zwar das Leben der Art, aber nichtdas Leben des Mutterkörpers fort. Dies hingegenthut der Keim, den die Knospe tragt; daher alle, auchzufällige, Eigenschaften sich durch Knospen fortpflan-zeit, aber durch Saamen nur die wesentlichen Eigen-schaften der Art.
Daß aber Knospen In Saamen , und diese in jeneübergehn, bestätigt sich durch Erfahrung. In demSaamen der Goix I_,Ä6i'imL (Taf. XIII. F. 6i.c. ck.) finde ich einen wahren Keim, ohne besondernEyweißstoff; dieser ist vielmehr zu einer wulstartigenMasse angeschwollen und treibt die künftigen Blätterüber sich. In den Saamen des^cerXegunclo (das.F. 62. n.) habe ich oft die künftige Pflanze so zusam-men gewickelt gefunden, wie man sie in den Knos-
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