Metamorphose der Theile. H. 84. 477
eine weit größere Festigkeit geben. Das knorrige Holz,die Masern, entsteh» davon; die Kunst hilft sie durchEinschnitte erzeugen. ?') Daher ist es in Monokotylledonen nicht gewöhnlich, daß sie Knospen tragen;denn die Bündel von Saflröhren und Schraubengän-gcn steigen parallel auf, und sind durch einförmigesZellgewebe geschieden. Allein dennoch ist ihnen dieKnospenbildung nicht ganz fremde. Oben (§. 75.)habe ich auch schon bemerkt, daß es nicht allein ästigeGräser giebt, sondern daß unter den Palmen Olin-rns6l op)8 Iiumilis sich ablegen läßt. Hier sehe ichnoch hinzu, daß Aubert du Petit Thouars beyder Orsesena und dem einen Wulst, als
Lebenspunkt, beobachtet hat, der nur nicht, wie beyandern Bäumen mit dem Baste zusammen hing, aberauf gleiche Weise neue Triebe hervor brachte. Nichthinlänglich kennen wir eine sehr ästige Palme, die inOber - Aegypten wächst, H^lrnens coi-igce»6ürtn., und die schon Theophrast unter dem Namenaufführt.
Jene wahre Darstellung der Art und Weise, wieKnospen entsteh», ist jedoch nicht die allgemeine.Zum Theil finden wir sie schon bey Malpighi .Auch Hill nimmt keinen unmittelbaren Fortgang desMarkes aus dem Stamm in die Acste an, sondernzeigt, daß ein Zwischenraum zwischen beiden sey, daß
»0) Nau'S Forsiwisseuschaft I. 27L.
Z>) ,ur 1'orZanis. cle, plsnle,, s>. 7.
§2) L. c. x. 21. r»l>. VIII. I..zz. p. 25. rsb. XIV. 5. 75.