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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
Entstehung
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478
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478 Zehntes Kapitel. Von den Knospen und der

Gefäße und Mark von neuem aus einem Wulst erzeugtwerden. G. F. Möller hat schon vor sechzigJahren, so weit es ohne mikroskopische Untersuchungmöglich war, richtig dargethan, daß die Augen auseinem Wulst entstehn, der den Saftröhren den Ursprunggiebt, so daß jedes Auge als ein neuer und nur in denMutterstamm eingewurzelter Körper zu betrachten istEine Behauptung, die durch die Untersuchung desEpheus besonders bestätigt wird, dessen Aefte, wieCotta sehr richtig bemerkt und abgebildet hat, inden Mutterstamm mehrere gebogene Wurzeln schla-gen. Z')

Außer Erasm. Darwin, der auf dieses Wur-zeln der Augen besonders Rücksicht nahm und die gan-ze Rinde fälschlich als das Produkt dieser Augenwur-zeln ansaht), hat I. §. F. Meyer besonders das,den keimenden Saamen ähnliche Wurzeln der Augenin den Splint und Bast recht sehr gut und der Naturgetreu untersucht. ") Wenn man nämlich das Wachs,thum der Pfropfreiser aus Knospen prüft: so bemerktman deutlich, daß der Bildungssaft zwischen Bast undSplint der Reiser hervor dringt, sich an die äußereFläche deS Splints vom Wildling anlegt, dort Fasernbildet und so die äußersten Schichten desselben um-schließt. Daß also in der Folge die Saftröhren aus

ZZ) l.. c. p. kor. »oZ. t»b. XVI.

34) Ockonvmisch - physikalische Abh. I. iZ. rz.

35) A. a. O. 6z. F. rr.

36) Phytonemie. Z 7 -

Z?) A. a. O. iog. i° 5 .