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Elftes Kapitel.
gelehrt.'°) Wenn der Saft eintritt, schwellt er denWulst unter der Knospe an. Da nun die Schuppen,die die Hüllen der Knospen sind, aus dem Wulst ent-steh»: so müssen sie, so dicht sie auf einander lagen,aus einander weichen; der Saft muß in der Mitte mehrin die Blatter und die jungen Triebe eintreten und sieso anschwellen, daß die Wolle und die äußern Schup-pen nachgeben, und die letzter» aus einander klaffen.Diese werden nun nicht mehr ernährt, da sie mehr mitder Rinde zusammen hangen. Sie fallen entweder ab,oder sie bleiben eine Zeit lang noch als Blattansätzestehn. ?')
Das Abfallen der Blatter hat von je her denForschungögeift sehr gereizt, und man hat die wider-sprechendsten Meinungen über die Ursache dieser Er-scheinung angegeben, bis es dem trefflichen Vrolikgelang, den wahren Grund zu entdecken. ?-)
Wenn die Blätter der Bäume, sey es nun imHerbst oder in einer andern Periode, abfallen wollen,so hängen sie sehr oft; ihre obere Fläche wird erhabengegen die Sonne. Am meisten aber verändert sich dieFarbe, obgleich einige wenige, wie Hollunder und
7<r) vegel. IV. 206. I.
71) Die Zeit desAusschlagens ist von Linn« für dasKli«ma vonUpsal, (Prosen, -»csit. III. 367.), von Adan-so o für das Pariser (kHII. plLnl«,. I. 87.) undvon Marsham für das Klima vvm Norfolk in Eng-land fkiiiio». l-»ll»Lck. vol. I.XXIX. p. -24- k-) be-stimmt worden.
72) Oe äelolisuoae siborum. Xmsr. >796. z.