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Von den Blättern. H. 88.
Eschen, auch ihre noch ganz grüne Blätter verlieren.Die Veränderung der Farbe zeigt sich in der Regel zu-erst auf der obern Fläche, in gelben, rothen, brau-nen Flecken, welche sich ailmahlig weiter verbreiten,und wobey die untere Fläche anders gefärbt seyn kannals die obere. Der Blattstiel löset sich alsdann; beygefiederten Blättern (Acacicn) bleibt er aber oftstehn. Murray bemerkt richtig, daß die durch-wachsenden Blätter (des Geisblatts) sich am Stiel zu-saminenziehn und zwey zu machen scheinen, woraufdann jedes einzeln sich löset.
Die Ordnung, iy welcher die Blatter abfallen, unddie Zeit, wo dieses geschieht, ist sehr verschieden.Meistens bleiben die jüngsten Blatter am längstenstehn: es sey denn, daß der Frost sie trift, wo sie amehesten schwarz werden und abfallen. . Viele Bäume,deren Laub sehr früh ausschlägt, verlieren dasselbe auchzeitig, (wie die Loniceren) und die sehr spat belaubtwerden, entlauben sich auch spät (wie die Aeacien.)Allein andere, wie die Korbweide, Aprikosen, 8ambu-cus i-LoemosL und der Schneeball, behalten sehrlange ihr Laub, so früh dasselbe auch ausschlägt. An-dere bekommen im Herbste trockncs Laub, welches abersitzen bleibt, bis neue Blatter aueschlagen, wie dieEiche, Haynbuche und weiße Buche.
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