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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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500
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Elftes Kapitel.

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DuHamel, der zuerst über die Ursache dieserErscheinung nachdachte, fiel auf eine Vermuthung, dieihm selbst aber nicht viel Gewicht zu haben schien, daßnämlich der kraurartigc Theil des Stielknotens, in ge-ringer Verbindung mit dem Holze, nicht vollkommenreif geworden, und deßwegen das Blatt fallen lasse.Denn es ist wohl klar, daß das längere Stehenblei-ben der jünger» Blätter dieser Erklärung wider-spricht. ? ) Aufmerksam auf daS Abfallen der Blät-ter auch ohne Winterkältc, selbst in Gewächs - undTreibhäusern, schlug er eine Erklärung vor, nach wel-cher die starke Ausdünstung die Blätter zum Vertrock-nen bringe, indem die Zweige noch fortfahren, anDicke und Härre zuzunehmen, wenn die Blattstielenicht mehr wachsen. Die letzter» müssen also abfallen.Dies sucht er durch die Beobachtung zu erläutern, daßBäume nach Norden gepflanzt, die weniger ausdünsten,auch später ihr Laub verlieren. Die Eichen - und Vu-chenblätter fallen nicht ab, weil, wie du Hamelmeint, die Zweige nicht so sehr in die Dicke wachsen,und weil die Blattstiele früh holzartig werden; daher dieVerbindung weniger leicht getrennt wird. Kasp. Friede.Wolf leitete das Abfallen vom Vertrocknen und Steif-werden der Blattstiele ab.

Ganz entgegengesetzt ist die Erklärung welcheMustel von dieser Erscheinung giebt. Wenn die

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