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Elftes Kapitel.
deutenden Niederschlag gummichter Theile aus gebleich-tcn, dagegen einen sehr geringen Niederschlag aus grü-nen Blättern her; diese rötheten die blauen Pflanzen-safte wenig, jene dagegen sehr stark.
Der Uebergang der grünen Farbe in die blauedurch stärkere Desoxydation wird durch Nachdenkenüber die Entstehung der blauen Pigmente im Indiz,Waid, Tournesol, IVIercurinIis s>6N6niais, in Erlen,Eschen und andern Pflanzen bestätigt. Der Extraktiv-stoff, ursprünglich grün, (von Orseiile und andernFlechten ist hier nicht die Rede) wird einer Art vonFaulniß unterworfen, oder mit Urin übergössen, wo-durch sich Wasserstoff und Stickstoff entwickeln. Esbildet sich Blausäure, Ammonium und Eisen, welchedie größte Aehnlichkeit mit dem Berliuerblau hervor-bringen. Daher giebt es ein natürliches Berlinerblau,wie Morand und Senebier gezeigt haben.Wenn man diese blauen Pigmente mit Mineralsäurenbehandelt: so werden sie erst grün, dann gelb und ent-halten nun kein Ammonium mehr, sondern etwas Ka-li, wieFourcro y und Vauquelin lehren. Wasbey dem Indiz und andern Pigmenten die Fäulniß unddas Uebergießen mit Urin thun, das bewerkstelligt inden lebenden Pflanzen der kräftigere Conflict des Lichtsund des Begctations-Processes; es wird auch mehrWasserstoff entwickelt, wenn die grüne Farbe in dieblaue übergeht.
99 ) Das28 l.
ryo) Das. 290.