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Von den Blüthen. H. 95 .
§. 93 -
v» n den Nektarien.
In den meisten Blumen muß, ehe die flüchtigenelektrischen Stoffe sich entwickeln können, der festereoxydirte Stoff niedergeschlagen und abgeschieden werden,damit theils der feinere Extraktivstoff in dieKronenblät-ter als Färbeftoff, theils die gesteigerten carbonisirten,azotisirten und hydrogenischen Stoffe in die Befruch-tungsthcilc aufsteigen können. Dieser oxydirte Schleimist Honig oder Nektar (§. z 8.), denOdhelius selbstals krystallisieren Zucker in der Valsamine antraf. ")Wir finden ihn im Boden der Blumenkrone, oder aufdem Fruchtboden bey den meisten Pflanzen. Dagegendürfen wir kein Nektar in den GraSblüthen suchen;die Benennung der Saamenhüllc der Riedgräser alsNcktarium ist falsch: weder WjUclenovis, nach Rös-tern oesanica haben daS Nektarwerkzeug an derStelle, wo es angegeben wird, nämlich außerhalb-er Blumenkronc. Eben so wenig kann sich das Nek-tar auf der Spitze der Antheren absondern, wie es bey, ?6ckalium und (üs^kalotusLiI1gr6. angegeben wird. Auch die Drüsen an denStaubfäden der Lorbeerbäume, des Diptam und des^.äenostemon sind keine Nektardrüsen, weil eS ge-gen die Analogie ist, daß sich die Staubfadeu schon er-heben könnten, vhne daß an der Grundfläche zuvorder Absatz jenes oxydirten Schleims vorgegangen wäre.Bey der karnassin und Oominelina werden ge«
?S) Schweb. Abhandl. i?74- S. Züz.